Jugend-Kurzfilm- Akademie Lenzinale

Jugend-Kurzfilm-Akademie „Lenzinale“ nimmt Fahrt auf!

 

Nachdem das „Ministerium für ein lebenswertes Österreich“ in Wien im Sommer 2016 die Förderung der „Lenzinale“ als transnationales Projekt zugesagt hat, fiel der Startschuss für die Jugend-Kurzfilm-Akademie „Lenzinale“.

 

Wir bieten Jugendlichen aus Oberösterreich und aus anderen Ländern Europas die Möglichkeit, in Workshops das Handwerkszeug zum Filmemachen zu erlernen und anschließend mit unserem Filmequipment eigene Projekte zu realisieren. Alle Filme werden im Jugendblock unseres „Festival of Nations“ Premiere haben.

 

Seit September stehen den TeilnehmerInnen der „Lenzinale“ zwei Panasonic 4K Kameras mit Sachtler Stativen, drahtlose Mikrophone (Ansteck- und Handmikro), sowie zwei Schnittplätze, ausgestattet mit dem Schnittprogramm „Premiere“, zur Verfügung.

 

 

Die erste Runde der Workshops ist abgeschlossen!

 

Wie projektiert, fand die erste Tranche der Workshops für Jugendliche aus der Region statt.

 

Kameramann Helmfried Kober („Nanga Parbat“, „Shoppen“, „Der letzte Zug“, „Polizeiruf 110“) führte einen mehrtägigen Test der Kameras durch. In seinem Workshop am 17. und 18. September 2016 vermittelte er den TeilnehmerInnen das technische Know-How für den Umgang mit der Panasonic 4K professional, gab Einblicke in Bildgestaltung, Kameraführung, Einstellungsgrößen und Kamerabewegungen. Am zweiten Tag des Workshops konnte das Gelernte in praktischen Kameraübungen erprobt werden.

 

 

 

 

 

Am 1./2. Oktober 2016 ging es um Drehbuchentwicklung und Produktionsplanung. Die ORF Dramaturgin und -Redakteurin Julia Sengstschmid (u.a. „Die Vorstadtweiber“) demonstrierte anhand ausgewählter Kurzfilme, was ein gutes Drehbuch auszeichnet. Gemeinsam mit den WorkshopteilnehmerInnen arbeitete sie an deren Ideen und gab Hinweise, wie diese in funktionierende Drehbücher verwandeln werden können.

Johannes Fiala, langjähriger ORF-Manager und aktuell künstlerischer Produktionsleiter der Vereinigten Bühnen Wien, lehrte an diesem Wochenende Produktionsplanung. Er skizzierte den Weg, den Filmproduktionen von der Drehbuchidee bis zum fertigen Film durchlaufen.

 

 

 

Am 22./23. Oktober fand ein Regie-Workshop der Regisseurin Esther Wenger („Polizeiruf 110“, „Der Bergdoktor“, „Soko Wismar“) statt. Sie unterrichtete sowohl journalistische Darstellungsformen zur Herstellung von Dokumentarfilmen, als auch ein Basiswissen in Spielfilmregie. Anhand bereits realisierter Drehbücher konnten Einstellungsgrößen und Kamerabewegungen gezeigt und diskutiert werden. Darüber hinaus gab es Übungen zur Szenenauflösung und Schauspielführung. Am zweiten Tag des Workshop hieß es wieder „hands on camera“.

Esther Wenger bleibt Ansprechpartnerin für die Dreharbeiten der Teams.

 

 

 

 

 

Der Filmemacher und Cutter Arne von Nostitz-Rieneck (u.a. „Für tot erklärt“) demonstrierte am 12. und 13. November die beiden Schnittplätze. In seinem Editing-Workshop konnten die Grundlagen des Filmschnitts auf dem Schnittprogramm Premiere erlernt werden.

 

 

 

Mit Unterstützung von Bund, Land und europäischer Union